Klage beim EuGH gegen die EU-Zulassung von gentechnisch veränderter Soja

Rechtsanwaltskanzlei Dr. Kauch

1367/2006 EU-Verordnung


EU-Zulassung von gentechnisch veränderten Soja


EuGH


Inacta RR2 PRO
Gentechnik,
Gentechnikrecht,
Recht

Dr. Kauch Rechtsanwaltskanzlei - Fachanwältin für Verwaltungsrecht -

Gentechnikrecht

Klage beim EuGH gegen die EU-Zulassung von gentechnisch veränderter Soja

 
Im Juni 2012 hatte die Europäische Kommission das gentechnisch veränderte Soja Inacta RR2 PRO der Firma Monsanto für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln zugelassen. Das Soja soll dabei ein Insektengift produzieren und vor allem in Brasilien angebaut und als Futter- und Lebensmittel nach Europa importiert werden. Eine zunächst dagegen erhobene Beschwerde bei der Europäischen Kommission war im Januar 2013 zurückgewiesen worden. Gegen die Zulassung haben jetzt drei Kläger nach 1367/2006 EU-Verordnung Klage zum Europäischen Gerichtshof erhoben. Die Kläger sind der Auffassung, die Sorte sei von der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) nicht ausreichend auf ihre Risiken für den Verbraucher untersucht worden. Unzutreffend sei insbesondere die Bewertung von Inacta als gleichwertig mit konventionell gezüchteten Sorten. Zu beanstanden sei auch die fehlende Untersuchung von Kombinationseffekten in der Soja sowie die mangelhafte Untersuchung des Risikos für Allergiker und die fehlende Überwachung möglicher Auswirkungen des Verzehrs dieser Bohnen.

Über den Ausgang des Verfahrens werden wir berichten.
Diesen Text finden Sie auch auf der Homepage der AGCT.