Urteil des EuGH – Absichtliche Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt (Mutagenese)

Rechtsanwaltskanzlei Dr. Kauch

Absichtliche Freisetzung von GVO


BDP


Crispr/Cas9


Durch Mutagenese gewonnene Rapssorten
EuGH-Urteil GVO,
GVO Vereinbarkeit mit Unionsrecht,
Mutagenese,
ZKBS,
nachträgliche Verpflichtung,
regelmäßigen Kontrolle einer abgemeldeten gentechnischen Anlage sehe das Gesetz nicht vor,
§ 38 GenTG,
Amtsgericht Düsseldorf,
Bußgeldbescheid,
Institutsleiter,
0,9 %,
GV-Anteil unter 0,1 %,
Lebens-und Futtermittel,
Schwellenwert,
Drs. 18/10459,
Entwurf des Bundesrates (Drs. 18/664),
Opt-out-Verfahren,
Änderung des Gentechnikgesetzes,
03.11.2016,
Bundesverfassungsgericht,
RiFlEtikettG,
Unbestimmtheit von Strafvorschriften,
Infektionsschutzgesetz,
§ 44 IFSG,
§ 49 IFSG,
BGBl I S. 1666,
BGenTGKostV,
Bundeskostenverordnung i.d.F. v. 18.07.2016,
Gen-Food,
gentechnisch veränderte Nahrungsmittel,
neuartige Lebensmittel,
NF-VO,
Novel-Food,
Verordnung (EG) Nr. 258/97 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.01.1997,
VO (EG) 1829/2003,
Anhang III. A. Nr. 1-21 GenTSV,
Anlageneinstellung,
Einstellungszeitpunkt,
Nachsorgepflichten,
§ 21 Abs. 1 S. 1 GenTG,
8 K 2233/08,
8 K 2233/08F,
Anzeige und Anmeldung,
keine Feststellung der Zustimmung durch Bescheid,
nachträgliche Auflagen möglich,
Verwaltungsgerichts Frankfurt,
§ 2 Abs. 1 BGenTGKostV,
jährliche Bericht des BBS der Behörde vorzulegen,
§ 19 S. 2 GenTG,
§ 21 GenTG,
§ 3 Nr. 9 GenTG i.V.m. § 18 Abs. 2 GenTSV,
Anzeigepflicht,
§ 16 BiostoffV,
Landgericht Memmingen,
OLG München,
Schadensersatz wegen Aussaat von GV-Mais,
§ 32 GenTG,
Ist-, Soll- und Muss-Bestimmungen,
Biostoffe der Risikogruppe 3**,
BiostoffV,
GenTNotfV,
Notfallplan,
§ 30 Abs. 2 Nr. 16 GenTG,
Revisionen,
Überwachung,
§ 25 Abs. 1 GenTG,
Art. 26b Abs. 1 2001/18/EG,
Erste Phase,
Erste Phase des Opt-out-Verfahrens abgeschlossen,
Novelle zum GenTG,
Zweite Phase,
BT-Drs. 18/6664,
Freisetzungen,
Änderung des GenTG,
Labore,
Bußgeldtatbestand,
GenTSV,
Nichtbeachtung der Pflicht des Projektleiters zur Einweisung der Beschäftigten,
§ 14 Abs. 1 Nr. 4 GenTSV,
Bußgeldvorschriften,
Grundpflichten,
§ 6 GenTG,
für den Laborbereich,
Änderung der §§ 16f ff. GenTG,
Änderungsvorschläge zum GenTG,
Veröffentlichung von Bescheiden,
§ 12 Abs. 1 S. 2 GenTVfV,
Gesetz zur Umsetzung dieser Richtlinie durch das Ministerium für Landwirtschaft,
Gutachter,
Professor Herdegen,
Professor Winter,
Willand/Buchholz/Meyer-Schwickerath,
Änderung der Freisetzungsrichtlinie 2001/18/EG,
"Führerschein" nach der GenTSV,
Fachkunde nach der BiostoffV,
IFSG,
Projektleiterschein,
EU-Verordnung (EG) Nr. 1830/2003,
GV-Schnittblumen,
GV-Zierfische,
Gentechnik-Notfallverordnung,
S 2 Anlagen,
§ 1 S. 2 GenTNotfV,
sowohl der Genehmigungsbehörde als auch der Überwachungsbehörde mitzuteilen,
§ 21 Abs. 3 S. 2 GenTG,
Eckpunkte,
neue Anträge auf Zulassung,
Übergangsmaßnahmen für bereits laufende Verfahren,
Änderung der Freisetzungsrichtlinie (RL 2001/18/EG),
Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik,
nicht verwechselt,
Notfall oder Unfall,
Verlauf der gentechnischen Arbeit oder der Freisetzung nicht dem erwarteten Verlauf entspricht und bei dem der Verdacht einer Gefährdung der in § 1 GenTG geschützten Rechtsgüter besteht,
Vorkommnis,
§ 14 Abs. 1 Nr. 8 GenTSV,
§ 21 Abs. 3 GenTG,
alle anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften,
Anzeige-und Anmeldeverfahren,
Behörden deren Erlaubnisse inzident,
Betreiber,
einheitliches Verfahren,
Konzentrationswirkung einer Genehmigung nach dem GenTG,
pflanzenschutzrechtliche Verordnungen,
Tierseuchenerregerverordnung,
§ 22 GenTG,
Fachbereich 3.1,
Gefahrguttransportrecht,
Gefahrgutverpackungen,
Transport von GVO,
zwischen Anlagen,
Einschränkende Maßnahme,
Richtlinie 2001/18/EG,
sieben Gründe,
Änderung der Freisetzungsrichtlinie,
Bestellung des Beauftragten für die Biologische Sicherheit,
Bestellung des Projektleiters,
mündliche Bestellung gesetzlich nicht verboten,
§ 16 GenTSV,
§ 6 Abs. 4 GenTG,
Drei Unterschriften,
Legalisierungswirkung,
Schriftformerfordernis (§§ 10, Abs. 1, 12 Abs. 1 GenTG),
Unterschriftform durch den Aussteller (§ 126 Abs. 1 BGB),
Ermessen der Genehmigungsbehörde,
weitere Abschrift für die Arbeitssicherheit und eine für die Überwachungsbehörde,
Wie viele Abschriften sind nötig?,
§ 22 Abs. 1 GenTG,
§ 3 GenTVfV,
Bund-und Länderarbeitsgemeinschaft Gentechnik,
Höherstufung von gentechnischen Arbeiten,
wesentliche Änderung,
§ 6 Abs. 2 S. 1 GenTG,
§ 8 Abs. 2 oder Abs. 4 GenTG,
Entscheidung der Kommission (2000/608/EG),
Entscheidung der Kommission (2005/174/EG),
Kriterien hinsichtlich der Sicherheit gentechnisch veränderter Organismen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt,
Leitlinien für die Risikobewertung,
Anlage zu § 1 Verwaltungskostenverzeichnis zur Verwaltungskostenordnung,
Gentechnikgesetz,
Verwaltungsgebührenverordnung NRW,
14 PS 3/13,
gentechnische Anlagen,
In-Camera-Verfahren,
Oberverwaltungsgericht Niedersachsen (OVG),
Sicherheitsstufe 3,
§ 99 Abs. 1 S. 2 VwGO,
Anbauverbote,
Honig-Urteil des Europäischen Gerichtshofs,
Opt-out-Regelung,
Beschlusses,
EU-Staaten,
Honig mit gentechnisch veränderten Pollen ist kennzeichnungsfrei,
Pollen als natürlicher Bestandteil von Honig,
Pollen im Honig,
Einsicht in Unterlagen und Akten,
UIG,
Umweltinformationsgesetz,
vollständige Einsicht in die Akten zu den Freisetzungsversuchen,
Anbau bzw. eine Aussaat,
Entscheidung der Europäischen Kommission vom 03.03.2005 2005/448/EG, Abl. EG Nr. L 158, S. 20,
Umbruchanordnung,
zum Schutz der Umwelt,
sicherheitsrelevante Fragen neu stellen,
technischer Sicherheitsmaßnahmen,
Aufgaben des Projektleiters überprüft,
BBS,
Personenidentität von BBS und PL,
Personenverschiedenheit,
§ 16 Abs. 2 GenTSV,
§ 3 Nr. 9 GenTG,
EuGH,
Firma Pioneer Hi-Bred International Inc.,
Risikobeurteilungen durch den zuständigen wissenschaftlichen Ausschuss der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA),
Verschleppung eines Freisetzungsantrags,
Übergangsvorschrift,
§ 67 Abs. 6 BImSchG,
§ 67 BImSchG,
"wesentliche Beeinträchtigung",
Bundesverwaltungsgericht,
Gen-Honigverfahren,
MON 810,
§ 36a GenTG,
Europäische Kommission,
Honig, der Spuren von MON810 enthält,
Biostoffverordnung 2013,
Bußgeldtatbestände,
Lediglich Schreibfehler,
ähnliche Unrichtigkeiten,
Änderungen in den Formblättern,
§ 3 Abs. 1 GenTAufzV,
Genehmigung erlischt gem. § 27 Abs. 1 Nr. 2 GenTG,
Bundeskostenverordnung zum Gentechnikgesetz,
Aufzeichnungen nicht richtig oder nicht vollständig führt,
Behördliche Bescheide,
replikationsdefekte amphotrophe Retroviren,
Verwaltungsgericht,
Beauftragte für die Biologische Sicherheit,
Ein-Mann/Ein-Frau-GVO-Anlage,
extern bestellt werden,
Personenidentität zwischen Betreiber und Projektleiter,
§ 16 Abs. 2 GenTG,
"Vertretungsregel",
Projektleiter seine Aufgaben „ständig“ erfüllen können muss,
§ 11 Abs. 1 Nr. 2 GenTG,
grundlegende Pflichten,
§ 4 Abs. 2 GenTAufzV,
Tiergesundheitsgesetz,
Tierseuchengesetz,
1367/2006 EU-Verordnung,
EU-Zulassung von gentechnisch veränderten Soja,
Inacta RR2 PRO,
dass lediglich eine Straftat oder ein höheres Bußgeld die Zuverlässigkeit entfallen lassen können,
Zuverlässigkeit von Betreibern und Projektleitern,
Zuverlässigkeit von Stellen in § 6 der 41. BImSchV definiert,
§ 11 Nr. 1 GenTG,
"wesentliche Änderung" bei gentechnischen Anlagen,
Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik,
§ 8 Abs. 4 GenTG,
Beauftragter für die Biologische Sicherheit,
Dreigestirn,
Projektleiter,
gentechnisch veränderten Rapssaatguts,
Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt,
Rückstellprobe,
Subsampling-Verfahren,
§ 3 Nr. 6 GenTG,
BCH,
Biosafety Clearing-House,
Abberufung eines Betriebsbeauftragten für Abfall,
für den Beauftragten für die Biologische Sicherheit interessant,
Landesarbeitsgericht Hamm,
Rechtsbehelfsbelehrung,
Beschränkte Sachkunde,
§ 15 Abs, 1 S. 1 GenTSV,
§ 15 Abs. 3 S. 2 GenTSV,
drei Verantwortliche,
Gentechnikbevollmächtigter,
Empfehlung der Europäischen Kommission zur Entwicklung nationaler Koexistenz-Maßnahmen,
Grundsätze für die Entwicklung nationaler Maßnahmen zur Vermeidung des unbeabsichtigten Vorhandenseins von GVO in konventionellen und ökologischen Kulturpflanzen,
Anordnungsbefugnis,
Freisetzung,
§ 26 Abs. 4 GenTG,
§ 1 Nr. 1 GenTG,
4 CN 3/11,
Tierärztliche Hochschule Hannover,
Urt. v. 19.04.2012,
BVerwG,
Freisetzungsstreit,
Revision zugelassen,
Schutzmaßnahmen nicht einklagen,
behördliche Bescheide,
PCR,
Polymerase-Ketten-Reaktion,
GVO unbewusst entweichen,
Unkenntnis der gentechnischen Veränderung,
verunreinigtes Saatgut,
Gen-Honig-Urteil des EuGH,
Koexistenz,
Meinungsfreiheit,
Schmähkritik oder sachliche Auseinandersetzung,
ZustVU NRW,
Zuständigkeitsverordnung Umweltschutz,
Gebot der Unverzüglichkeit,
Unfälle,
Vorkommnisse im Experimentierablauf,
Aufzeichnungen,
Formblatt Z,
Formblattschlüssel,
Gentechnik-Aufzeichnungsverordnung,
LAG-Gentechnik-Seite,
§ 2 GenTAufzV,
gentechnische Arbeit,
Gentechnische Arbeiten,
LAG-Gentechnik,
vollständigen gentechnischen Arbeit und einem bloßen Experimentierschritt,
§ 3 Nr. 2 GenTG,
§ 14 Abs. 1 Nr. 2a GenTSV,
Behördliche Anordnungen,
Behördliche Auflagen,
Gentechnik-Sicherheitsverordnung,
PL,
§ 14 Abs. 1 Nr. 3 GenTSV,
Aufzeichnungspflichten im Genlabor,
Gentechnik-Aufzeichnungsverodnung,
§ 6 Abs. 3 GenTG,
Pflichten des Projektleiters,
§ 14 GenTSV,
EUGH,
Gen-Honig,
Koexistenzregelung,
Liebhabereiimkerei,
Rs C-442/09,
Urt. v. 06.09.2011,
§ 1 Nr. 2 GenTG,
Abl. EG Nr. L 268 v. 18.10.2003, S. 1,
EUGH-Urteil,
Straf-und bußgeldrechtliche Folgen,
Verordnung (EG) Nr. 1829/2003,
Art. 8 EMRK,
Embryonenschutzgesetz,
PID,
Änderung,
Angleichung nationaler Formulierungen an Europarecht,
§ 16b Abs. 7 GenTGE,
nicht bußgeldbewehrt,
Sauberkeit und Ordnung im Labor,
§ 9 GenTSV,
Einhaltung der Fristen und für die Umsetzung der behördlichen Auflagen und Anordnungen verantwortlich,
Fristen zu notieren,
§ 14 Abs. 1 Nr. 2a und 3 GenTSV,
ein unbewusstes oder versehentliches Verhalten,
nicht bewusst und gewollt,
§ 14 Abs. 1 GenTG,
1 KN 28/10,
Forschungs-und Produktionszentrum für Tierimpfstoffe an vorhandene Wohnbebauung,
Normenkontrolle,
OVG Lüneburg,
Sondergebiet,
Begehung durch die Überwachungsbehörde,
Bestandskraft,
Risikobewertung,
Art. 74 Abs. 1 Nr. 26 2 Alt. GG,
BT-Drs. 12/6000, S. 34 f.,
BT-Drs. 12/6633, S.9,
Gesetzgebungskompetenz des Bundes,
EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz,
erhebliche Beeinträchtigung des Schutzgebietes,
§ 35 BNatSchG,
Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen,
Gentechnik-Pflanzenerzeugungsverordnung,
gentechnisch-rechtliche Genehmigung zum Inverkehrbringen,
GenTPflEV,
nach dem Saatgutverkehrsgesetz,
saatgutrechtliche Zulassung,
AZ 1 BvF 2/05,
Normenkontrollverfahren,
Sonderhaftung,
verschuldensunabhängige Haftung von Landwirten,
§§ 16a und 16b GenTG,
1 BvR 1890/08,
15 U 110/06,
Begriff "Gen-Milch",
BGH,
Langericht,
Unterlassen geschäftsschädigender Äußerungen,
Verfassungsgericht,
VI ZR 7/07,
5 StR 386/09,
5. Strafsenat beim Bundesgerichtshof,
Strafsenat des Bundesgerichtshofs,
§ 2 Abs, 1 ESchG,
"Gen-Rapsbauer wider Willen",
Schläge umgebrochen,
Verunreinigung von Maissaatgut,
Regelungen zum Standortregister,
Sachsen-Anhalt,
§16a u. 16b GenTG,
Biokraftstoffe, die aus gentechnisch veränderten Organismen gewonnen werden,
Rechtssache C-190/09,
Beobachtungspflicht,
Frühwarnsystem,
Monitoring,
§ 16 c GenTG,
Auslegung des Antrags und der Unterlagen,
Durchführung eines Erörterungstermins,
Erhebung von Einwendungen durch Dritte,
Genehmigungsbehörde,
Gentechnik-Anhörungsverordnung,
§ 11 Abs. 1 S. 2 GenTVfV,
1 BS 247/07,
außerhalb von Naturschutzgebieten,
Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen,
OVG Sachsen,
Bewertung der Auswirkungen des Unfalls,
innerbetriebliche Organisation,
§ 3 Abs. 1 S. 1 GenTNotfV,
§ 4 GenTNotfV,
§ 5 GenTNotfV,
§ 17 Abs. 1 Nr. 3 bis 9 GenTSV,
§ 3 Nr. 8 GenTG,
"Bescheid",
"Genehmigung",
"Zustimmung",
kein Bescheid der Behörde,
§ 12 Abs. 5 GenTG,
2 A 121/08,
Bekanntgabe der konkreten Flurstücke und Flurstücksnummern,
Biolandwirt,
Verwaltungsgericht Braunschweig,
Dies gilt auch für Arbeiten, die der Anzeige oder Anmeldungen unterfallen sowie für weitere gentechnische Arbeiten der Sicherheitsstufe 1, die nach § 9 Abs. 1 GenTG zulassungsfrei sind,
§ 1 GenTAufzV,
§ 7 Abs. 1 Nr. 1 GenTG,
"start up" Unternehmen,
extern buchbar,
Anhang III,
Ist,-Soll, und Muss-Bestimmungen,
Aneignungsrecht eines Jägers,
11 S 54.07,
22 BV 08.1968,
Bay. VGH,
MON 810 in den Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1829/2008 fielen,
OVG Berlin,
wesentliche Beeinträchtigung der Imkereiprodukte,
2 U 128/07,
Betreiber der gentechnischen Arbeit,
Genehmigung zum Inverkehrbringen,
Konsistenz der Milch,
Milchleistung,
OLG Frankfurt,
§ 37 Abs. 2 GenTG,
behördliche Auflagen und Anordnungen,
§ 14 Abs. 1 S. 2 GenTG,
Akteneinsicht,
Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse,
geheimhaltungsbedürftige Freisetzungsergebnisse,
Risikobewertung nicht um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse,
Anbauverbot,
EFSA,
Sicherheitsbewertung von MON 810,
außerbetrieblich transportiert,
innerbetriebliche Transport,
Merkblatt Transport von gentechnisch veränderten Organismen nach dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR),
2 A 224/09,
Freisetzungsgenehmigung,
gentechnisch veränderte Zuckerrüben,
Gewinneinbußen,
Imageschäden für die Region,
VG Braunschweig,
2 B 111/09,
Anweisung durch das Ministerium,
BMELV,
BVL,
Ruhen des Verfahrens,
§ 20 Abs. 2 GenTG,
gentechnische Anlage,
Sicherheitsstufe 1,
Universität,
§ 12 Abs. 5a GenTG,
Abmeldung,
Gentechnik,
Gentechnikrecht,
Novelle 2008,
Novelle zum Gentechnikgesetz,
Freisetzungsrichtlinie,
Inverkehrbringen,
System-RL,
Recht

Dr. Kauch Rechtsanwaltskanzlei - Fachanwältin für Verwaltungsrecht -

Gentechnikrecht

Montag, 10.12.2018

Urteil des EuGH – Absichtliche Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt (Mutagenese)


 

Mittwoch, 27.09.2017

Keine Pflicht zur Nachkontrolle einer abgemeldeten Anlage für Betreiber

Der ehemalige Betreiber einer gentechnischen Anlage an der Universität war für den Zeitraum seiner Tätigkeit als Dekan mit einem Bußgeld belegt worden. Die Universität hatte bis Anfang 2009 eine gentechnische Anlage der Sicherheitsstufe 1 mit Tieren betrieben. Diese Anlage wurde gegenüber der ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Bußgeldbescheid gegen Institutsleiter aufgehoben

Bußgelder im Bereich gentechnischer Anlagen kommen seit den Verfahrenserleichterungen im Jahre 2008 vermehrt vor. Gleichwohl prüfen Amtsgerichte diese ausgesprochen intensiv, auch wenn diese ansonsten mit Fragen des Gentechnikgesetzes nicht in Kontakt kommen. Dies zuletzt auch in einem Verfahren ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Kennzeichnungen „gentechnisch verändert“ und „ohne Gentechnik“

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) müssen nach EU-Recht zugelassen und entsprechend gekennzeichnet werden. Ausgenommen von der Kennzeichnungspflicht sind Lebens- und Futtermittel, deren GVO-bzw. GV-Anteil unter 0,1 % liegt. Wenn nachgewiesen werden kann, dass ein höherer Anteil zufällig ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gentechnikgesetzes im Anhörungsverfahren

Wir erinnern uns, die Europäische Union hatte im März 2015 die Freisetzungsrichtlinie (Richtlinie 2001/18/EG) mit der so genannten Opt-Out-Richtlinie (EU) 2015/412 geändert. Seither wird in Deutschland um die Umsetzung dieser Richtlinie zwischen Bund und Ländern gerungen. Jetzt hatte die ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Zur Unbestimmtheit von Strafvorschriften

Das Bundesverfassungsgericht hat sich in einem Beschluss vom 03.11.2016 mit zwei Absätzen einer Strafvorschrift des Rindfleisch-Etikettierungsgesetzes (RiFlEtikettG) sehr kritisch auseinandergesetzt und diese als mit den verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen (Art. 103 Abs. 2 i.V.m. ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Nachfrage zum Infektionsschutzgesetz

An die Erlaubnis gem. § 44 IFSG und die Anzeige der Aufnahme der Tätigkeit mit infektiösen Material gem. § 49 IFSG muss in gentechnischen Anlagen der Sicherheitsstufe 1 und 2 immer dann gedacht werden, wenn das Labor nur angezeigt (S1) oder angemeldet (S2) bzw. die entsprechende Tätigkeit in ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Bundeskostenverordnung zum Gentechnikgesetz in einer neuen Fassung

Die Bundeskostenverordnung zum Gentechnikgesetz i.d.F. v. 18.07.2016 (BGBl I S. 1666 - BGenTGKostV) regelt die Gebühren und Auslagen für die Auferlegung von Kosten für individuell zurechenbaren öffentliche Leistungen nach dem Gentechnikgesetz, soweit die öffentliche Leistung nach dem ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Ist Novel Food Gen-Food?

Die Novel Food-VO (Verordnung (EG) Nr. 258/97 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.01.1997 - NF-VO) regelt europaweit die Zulassung von Novel Food. Bei Novel Food (neuartige Lebensmittel) handelt es sich um solche, die innerhalb der EU nicht in nennenswertem Umfang zum Verzehr in den ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Die so genannten Nachsorgepflichten

In der Praxis kommt es häufig vor, dass gentechnische Arbeiten eingestellt und entsprechende Anlagen abgemeldet werden, wenn auch künftig keine gentechnischen Arbeiten mehr durchgeführt werden sollen. In den gentechnikrechtlichen Vorschriften finden sich für S1 Anlagen weitgehend keine ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Anzeige und Anmeldung – keine Feststellung der Zustimmung durch Bescheid, aber nachträgliche Auflagen möglich

Der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt (8 K 2233/08 u. 8 K 2233/08F) lag folgender Sachverhalt zugrunde: Die Zulassungsbehörde hatte im Rahmen eines Anmeldeverfahrens für eine weitere S 2 Arbeit mehr als 2 Jahre nach Eintritt der gesetzlichen Fiktion (2006) einen Bescheid (2008) ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Kosten für Verwaltungstätigkeiten nach dem GenTG

Für Amtshandlung nach dem Gentechnikgesetz können Kosten erhoben werden. Soweit es dabei um Tätigkeiten von Bundesbehörden geht, richten sich die Kosten nach der BGenTGKostV. Diese sieht etwa in § 2 Abs. 1 BGenTGKostV für Genehmigungen – in der Regel sind dies Freisetzungsgenehmigungen oder ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Nebenbestimmungen in Bescheiden zum jährlichen Bericht des BBS

So kommt es nicht selten vor, dass in den Nebenbestimmungen – meist als Auflage – ein Passus aufgenommen wird, wonach der jährliche Bericht des BBS der Behörde vorzulegen ist. Für eine solche Nebenbestimmung fehlt es indes an einer gesetzlichen Grundlage: Der jährliche Bericht des BBS findet ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Regelung zur Anzeigepflicht in der BioStoffV schwer verständlich

Gem. § 16 BioStoffV müssen gezielte Tätigkeiten mit Biostoffen der Risikogruppe 2 und Tätigkeiten mit Biostoffen der Risikogruppe 3, soweit diese keiner Erlaubnispflicht nach § 15 BioStoffV unterliegen, in Laboratorien, der Versuchstierhaltung und der Biotechnologie 30 Tage vor ihrer Aufnahme ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Gericht urteilt über Schadensersatz wegen Aussaat von GV-Mais

Der Kläger – ein Landwirt – hatte wegen des Verkaufs und der Lieferung von verunreinigtem Maissaatgut auf Schadensersatz gegen den Saatguthersteller geklagt. Er hatte über einen regionalen Händler auf der Grundlage eines Marketingpartnervertrages Saatgut des Saatgutunternehmen bezogen und dies ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Ist-, Soll- und Muss-Bestimmungen in rechtlichen Normen

In der Gentechnik-Sicherheitsverordnung werden Vorgaben für die Ausstattung des Genlabors in den unterschiedlichen Sicherheitsstufen gemacht. So ist etwa für Labore der Sicherheitsstufe 1 festgelegt, dass die Labortüren nach außen aufschlagen und Sichtfenster aufweisen sollen (Anhang III A. I. ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Notfallplan nach der GenTNotfV und der BioStoffV

Im Gentechnikrecht ist die Erstellung des Notfallplans in § 30 Abs. 2 Nr. 16 GenTG geregelt. Danach ist die Bundesregierung ermächtigt, für den Fall eines Unfalls in einer gentechnischen Anlage die zuständige Behörde auf der Grundlage von vom Betreiber zu liefernden Unterlagen bestimmen, ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Die so genannten Revisionen

Die rechtlichen Grundlagen für die Überwachung sind nur relativ rudimentär geregelt. Ausgangsnorm ist § 25 Abs. 1/ GenTG. Danach haben die zuständigen Behörden die Durchführung dieses Gesetzes, der aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsverordnung, der unmittelbar geltenden Rechts Akte der ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Erste Phase des Opt-Out-Verfahrens abgeschlossen

Zur Erinnerung: Im März 2015 ist die Richtlinie (EU) 2015/412 zur Änderung der Freisetzungsrichtlinie veröffentlicht worden (vgl. dazu AGCT-Gentechnik.report 03/2015). Die Änderungs-RL sieht vor, dass einzelne Mitgliedstaaten, die den Anbau von GVO in ihrem Land oder an spezifischen Standorten ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

BT-Drs. zur Änderung des GenTG liegt seit dem 11. November 2015 vor - Freisetzungen

Im März ist die Richtlinie (EU) 2015/412 zur Änderung der Freisetzungsrichtlinie veröffentlicht worden (vgl. dazu AGCT-Gentechnik.report 03/2015). Seither wird zwischen Bund und den Ländern über die Umsetzung dieser Änderungsrichtlinie gestritten. Jetzt liegt mit der BT-DRS 18/6664 erstmals ein ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

BT-Drs. zur Änderung des GenTG liegt seit dem 11. November 2015 vor - Labore

Bereits im Vorfeld der Erarbeitung einer Bundestagsdrucksache war deutlich geworden, dass die Änderung des Gentechnikgesetzes auch Bereiche der geschlossenen Systeme erfassen sollte. Darüber hatten wir bereits im AGCT-Gentechnik.report 10/2015 berichtet. Tatsächlich fallen die Änderungen zum ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Bußgelder zulasten des Projektleiters wegen fehlender Unterweisung?

Zunächst eine Vorbemerkung: Nicht jede Pflicht, die sich aus dem GenTG oder der GenTSV ergibt, ist auch bußgeldbewehrt. Nur diejenigen Pflichten, die der Gesetzgeber als besonders wichtig angesehen hat, hat er in den Bußgeldkatalog des § 38 GenTG oder § 20 GenTSV aufgenommen. Dies bedeutet, dass ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Bußgeldvorschriften in der GenTSV

Hier zunächst eine Kostprobe meiner Lieblingsvorschrift: Danach ist bußgeldbewehrt: „wenn der Betreiber vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 9 Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit Anhang III Teil A Abschnitt III Nr. 3 Satz 2, 9 Satz 2, Nr. 11 oder 13, Abschnitt IV Nr. 2, 3, 5, 6 oder 8 oder Teil B ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Was sind eigentlich Grundpflichten?

Fragt man in den Projektleiterkursen zu Beginn, wer denn in einem Labor die Aufgaben der Risikobewertung und der Aufzeichnungspflicht hat, so sind die Antworten jeweils eindeutig. Kaum ein Teilnehmer würde bestreiten, dass es sich dabei um Projektleiterpflichten handelt. Dies allerdings sieht ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Änderungsvorschläge zum GenTG

Seit März ist die Richtlinie (EU) 2015/412 zur Änderung der Freisetzungsrichtlinie veröffentlicht worden (vgl. dazu AGCT-Gentechnik.report 03/2015). Seither wird zwischen Bund und den Ländern über die Umsetzung dieser Änderungsrichtlinie gestritten. Was dies für die Labore bedeutet, ist noch ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Pflicht zur Veröffentlichung von Bescheiden

Die Gentechnik-Verfahrensverordnung spielt in der Praxis eine eher untergeordnete Rolle, soweit sich Betreiber und Projektleiter der Musterformulare für Anzeigen, Anmeldungen und Genehmigungen bedienen. Wissen sollten sie allerdings, dass Genehmigungen über die Errichtung, den Betrieb oder die ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Aller guten Dinge sind drei … Die Schlacht der Gutachter hat begonnen

Zunächst zum Stand des Gesetzgebungsverfahrens: Trotz erster Ankündigungen kurz nach Erlass der Richtlinie EU 2015/412 vom 11. März 2015 zur Änderung der Freisetzungsrichtlinie 2001/18/EG, liegt ein Gesetz zur Umsetzung dieser Richtlinie durch das Ministerium für Landwirtschaft nach wie vor ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Fachkunde? Sachkunde? …. Wer kennt sich da noch aus?

Bereits seit Oktober 2013 ist die Fachkunde nach der BiostoffV von Arbeitgebern oder deren Vertretern im Arbeitsschutz und bei Arbeiten mit Biostoffen der Schutzstufe 3 und 4 in Laboren, der Biotechnologie und Versuchstieranlagen auch für die damit Beschäftigten und eine zu benennende Person ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Kennzeichnung von Lebensmittel aus GVO-Futter abschließend geregelt

Ausgangslage: GVO und Lebens- bzw. Futtermittel, die aus GVO bestehen, diese enthalten oder daraus hergestellt werden, müssen nach der EU-Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 gekennzeichnet werden. Auch Saatgut von GV-Pflanzen muss gekennzeichnet werden, ebenso wie bsplsw. GV-Schnittblumen oder ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Bedeutung der Gentechnik-Notfallverordnung für S2 Anlagen

Sie regelt die Erstellung von außerbetrieblichen Notfallplänen und enthält Informations-, Melde- und Unterrichtungspflichten für den Betreiber. Die AGCT hat über Teilaspekte bereits in den AGCT-Gentechnik.report 5/2010 informiert. Die Gentechnik Notfallverordnung gilt für gentechnische Anlagen, ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Korrektur - Hinweis der Bezirksregierung Köln

Im AGCT-Gentechnik.report 3/2015 haben wir über die Verantwortlichkeiten und Maßnahmen berichtet, die im Fall eines Vorkommnisses zu ergreifen sind. Am Ende des Absatzes heißt es zu den Pflichten des Betreibers: „Für den Betreiber wiederum ist in § 21 Abs. 3 GenTG geregelt, dass er der ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Eckpunkte und Zeitvorgaben der Änderung der Freisetzungsrichtlinie (RL 2001/18/EG) für das Opt-out-Verfahren

1. Zunächst einmal gilt, dass entgegen der bislang veröffentlichten Entwürfe die geänderte Richtlinie keine einheitliche Umsetzungsfrist für das Opt-out-Verfahren enthält. Zwar ist die Richtlinie an die Mitgliedstaaten gerichtet, sie tritt allerdings bereits am 20. Tag nach ihrer ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Ein Vorkommnis … Was ist zu tun?

Die Aufgaben im Falle eines Vorkommnisses sind im Gesetz eindeutig verteilt
 

Mittwoch, 27.09.2017

Konzentrationswirkung einer Genehmigung nach dem GenTG

Vielfach in den Projektleiterkursen besprochen ist die Konzentrationswirkung (§ 22 GenTG): Kurz zusammengefasst besagt sie, dass der Betreiber sich 1. nur an eine einzige Behörde - die Genehmigungsbehörde nach dem GenTG - wenden muss, 2. nur ein einziges Verfahren - nämlich das ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Transport von GVO

GVO werden – wen wundert‘s – nicht nur im- und exportiert, sondern auch innerhalb Deutschlands zwischen verschiedenen Anlagen hin und her geschickt. Soweit es dabei weder um ein Inverkehrbringen noch um eine Freisetzung von GVO geht, unterfallen GVO, die das Betriebsgelände einer Anlage ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

EU-Parlament verabschiedet Änderung der Freisetzungsrichtlinie

Sowohl zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten als auch zwischen Parlament und Rat ist lange über die Änderung der Freisetzungsrichtlinie (Richtlinie 2001/18/EG) verhandelt worden. Jetzt ist die Änderung der Freisetzungsrichtlinie in der Sitzung des Europäischen Parlaments vom 13. Januar 2015 ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Zur Bestellung von Projektleitern und Beauftragten für die Biologische Sicherheit

Die Bestellung des Beauftragten für die Biologische Sicherheit ist in § 16 GenTSV ausdrücklich geregelt. Danach hat der Betreiber nach Anhörung des Betriebs- oder Personalrats einen oder, wenn dies im Hinblick auf die Art oder den Umfang der gentechnischen Arbeiten oder der Freisetzungen zum ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Drei Unterschriften … eine Mär

Die Meisten kennen das: Die Formblätter zur Beantragung einer Genehmigung, zur Anzeige oder Anmeldung nach dem GenTG sehen vor, dass der Antrag vom Betreiber/ bzw. dem gesetzlichen Vertreter des Betreibers, dem Projektleiter und dem BBS zu unterschreiben sind (ggf. sogar von weiteren ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Wenn wir schon einmal bei den Anträgen sind …. Wie viele Abschriften sind nötig?

Das GenTG selbst bestimmt ausdrücklich die Zahl der Antragsabschriften nicht. Nähere Einzelheiten dazu finden sich in der GenTVfV. Zunächst ist in § 3 GenTVfV geregelt, dass Anzeige, Anmeldung oder Antrag auf Erteilung einer Genehmigung vom Betreiber schriftlich in einer von der ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Höherstufung von gentechnischen Arbeiten … was nun?

Die Bund- und Länderarbeitsgemeinschaft Gentechnik hat sich dieser Frage bereits zweimal angenommen. Einmal im Jahre 1996 und ein weiteres Mal im Jahre 2009. In den Beschlüssen der LAG heißt es dazu: „Ist eine bereits begonnene gentechnische Arbeit infolge neuer Erkenntnisse höher als bisher ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Für Labore: wissenswerte Entscheidungen der EU

So etwa die Entscheidung der Kommission (2005/174/EG) vom 28. Februar 2005 über die Festlegung von Leitlinien zur Ergänzung von Anhang II Teile B der Richtlinie 90/219/EWG. Dabei legt der Anhang II Teile B der Richtlinie 90/219/EWG die Kriterien fest, die hinsichtlich der Sicherheit gentechnisch ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Verwaltungsgebührenverordnung in NRW geändert

Mit Verordnung vom 25.02.2014 ist die Allgemeine Verwaltungsgebührenverordnung Land Nordrhein-Westfalen geändert worden. Nach wie vor befinden sich die Gebühren für Amtshandlungen der Landebehörden nach dem Gentechnikgesetz unter Ziff. 27.1 und die nach der Gentechniksicherheits-Verordnung unter ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Was ist eigentlich ein In-Camera-Verfahren?

Häufig geraten gentechnische Anlagen, in denen Arbeiten der Sicherheitsstufe 3 durchgeführt werden sollen, Freisetzungen oder Inverkehrbringensgenehmigungen in Streit. Zunehmend geht es dabei auch um die Fragen tierschutzrechtlicher Genehmigungen oder etwa um Zulassungen nach dem ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Opt-out-Regelung bei der grünen Gentechnik soll eingeführt werden

Die jetzigen Regelungen des europäischen Gentechnikrechts und auch des deutschen Gentechnikgesetzes sind wegen des Honig-Urteils des Europäischen Gerichtshofs europarechtswidrig. Offenkundig ist eine Koexistenz, wie sie in den jetzigen Regelungen vorgesehen ist, nicht möglich ist. Damit sind ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Honig mit gentechnisch veränderten Pollen ist kennzeichnungsfrei

Bereits Anfang Mai haben die EU-Staaten in Brüssel beschlossen, dass Pollen im Honig als natürlicher Bestandteil von Honig und nicht als Zutat gelten. Hintergrund dieses Beschlusses ist, dass der Europäische Gerichtshof vor zwei Jahren entschieden hatte, dass GVO-Pollen im Honig als ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Warum das Umweltinformationsgesetz (UIG) für Betreiber und Projektleiter wichtig ist

Der VGH Kassel hatte über einen Fall zu entscheiden, in dem ein Kläger von einer Projektträgerin, die bundesweit im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland Förderprogramme zur Biologischen Sicherheitsforschung betreut hat, Einsicht in Unterlagen und Akten zu Anträgen, Genehmigungen und sonstigen ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Zweimal lesen lohnt!

Der Fall: ein Landwirt hatte Saatmais einer konventionellen Maissorte gekauft, das vom Saatguthersteller fertig aufbereitet und in den Handel gebracht worden war. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ließ Teilproben, die beim Hersteller gezogen worden ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Zum Begriff einer wesentlichen Änderung

In der Praxis von großer Bedeutung ist die Frage, wann im Rahmen einer gentechnischen Anlage oder einer gentechnischen Arbeit von einer wesentlichen Änderung auszugehen ist. Dies ist u. a. deshalb wichtig, weil wesentliche Änderungen gegenüber der Genehmigungsbehörde angezeigt, angemeldet oder ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Zur Identität von BBS und PL

Gesetzlich ist zunächst vorgesehen, dass Beauftragter für die Biologische Sicherheit gem. § 3 Nr. 9 GenTG eine Person oder eine Mehrheit von Personen (Ausschuss für die Biologische Sicherheit) ist, die die Erfüllung der Aufgaben des Projektleiters überprüft und den Betreiber berät. In seiner ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

EuGH hat Kommission wegen Verschleppung eines Freisetzungsantrags verurteilt

Am 29.09.2013 urteilte das Gericht der Europäischen Union, die Kommission habe es versäumt, in Bezug auf einen bereits im Juli 2001 auf der Grundlage der Freisetzungsrichtlinie gestellten Antrag zum Anbau des GV-Maises 1507 tätig zu werden. Hintergrund war, dass die Firma Pioneer Hi-Bred ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Mal ehrlich! Wer kennt schon § 67 BImSchG?

Bei § 67 BImSchG handelt es sich um eine Übergangsvorschrift des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Sie regelt Fälle, in denen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz eine Genehmigung erteilt worden ist, bevor es dazu spezialgesetzliche Rechtsgrundlagen gegeben hat. So ist in § 67 Abs. 6 BImSchG u. ...
 

Mittwoch, 27.09.2017

Bundesverwaltungsgericht entscheidet die Hauptsache im Gen-Honigverfahren

Weitgehend unbeachtet geblieben ist ein Urteil, das das Bundesverwaltungsgericht am 24.10.2013 im Gen-Honigverfahren erlassen hat. Im Hauptsacheverfahren waren immer noch Klagen der Liebhaberei-Imker anhängig, deren Honig durch Pollen des gentechnisch veränderten Mais der Linie MON 810 ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Honigfall europarechtlich zunächst geregelt

Bereits im November 2013 hat die Europäische Kommission das Problem von gentechnisch veränderten Maispollen (MON810) im Honig geregelt. Wir erinnern uns kurz, dass der Honig eines Liebhabereiimkers, dessen Bienenvolk etwa 10 km von einem Maisfeld mit gentechnisch verändertem Mais der Linie ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Bußgeldtatbestände in der neuen Biostoffverordnung 2013

Ähnlich wie das Gentechnikgesetz und die Gentechnik-Sicherheitsordnung so enthält auch die neue Biostoffverordnung 2013 Bußgeldvorschriften. Diese befinden sich in § 20 BioStoffV und umfassen insgesamt 26 Ziffern. Bereits der Kontext, in dem die Biostoffverordnung erlassen worden ist, lässt ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Änderungen in den Formblättern

Eintragungen in den Formblättern können sich nachträglich als nicht zutreffend erweisen. Zum Teil werden dann sogar Änderungen durch die Revisionsbehörden angemahnt. Insgesamt ist bei Änderungen in den Formblättern allerdings Vorsicht geboten. Zunächst ist festzustellen, dass mit Unrichtigkeiten ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Wieder ein Fall eines rechtswidrigen Bescheides

Wie bei den so genannten Bescheiden aufgrund einer Anzeige oder Anmeldung, so ist es in zurückliegender Zeit auch vorgekommen, dass die Zulassungsbehörden per Bescheid festgestellt haben, dass eine Genehmigung für eine Anlage durch Zeitablauf erloschen ist. Auch für diese Bescheide fehlt es - ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Änderung des Gentechnikgesetzes und der Bundeskostenverordnung zum Gentechnikgesetz

In den zentralen Vorschriften für das Gentechnikrecht – dem Gentechnikgesetz und der Bundeskostenverordnung zum Gentechnikgesetz - hat es Änderungen gegeben. Mit Datum vom 07.08.2013 ist das so genannte Gesetz zur Strukturreform des Gebührenrechts des Bundes veröffentlicht worden. In dessen Art. ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Fehler bei den Aufzeichnungen

Die Gentechnik-Aufzeichnungsverordnung sieht zahlreiche Pflichten für den Betreiber einer gentechnischen Anlage vor, um die von ihm durchgeführten Arbeiten zu dokumentieren. In der Regel lässt er die Aufzeichnungen von den Projektleitern oder nachgeordneten Mitarbeitern führen. Kommen dabei ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Zur Rechtmäßigkeit behördlicher Bescheide im Anzeige- und Anmeldeverfahren

Im vom Verwaltungsgericht zu entscheidenden Fall hatte der Betreiber – eine Universität – eine weitere gentechnische Arbeit der Sicherheitsstufe 2 angemeldet, bei der replikationsdefekte amphotrophe Retroviren eingesetzt worden sind. Mit Ablauf der gesetzlichen Frist war die Legalisierung der ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Die Ein-Mann/Frau-GVO-Anlage

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Auch eine einzige Person kann eine gentechnische Anlage betreiben. Zwar sieht das Gentechnikgesetz vor, dass die Aufgaben in einer gentechnischen Anlage vom Betreiber, Projektleiter und vom Beauftragten für die Biologische Sicherheit wahrgenommen werden. Dies ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Die liebe „Vertretungsregel“

Während in der Industrie beim Betrieb einer gentechnischen Anlage zum Teil vierstufige Vertretungspläne für Projektleiter etabliert sind, wird im universitären Bereich häufig auch bei längeren Abwesenheiten des Projektleiters kein Vertreter gefordert. Für beide Seiten – Behörde und Universität – ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Die grundlegenden Pflichten – Theorie und Praxis

Zu den grundlegenden Pflichten des § 6 GenTG zählen die Pflicht zur Risikobewertung (§ 6 Abs. 1 GenTG) und die Aufzeichnungspflicht (§ 6 Abs. 3 GenTG). Diese Pflichten hat der Gesetzgeber vor die Klammer gezogen. Sie gelten für den Betrieb einer gentechnischen Anlage genauso wie für die ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Tierseuchengesetz wird durch Tiergesundheitsgesetz abgelöst

Das bisherige Tierseuchengesetz, dem auch gentechnische Arbeiten mit Tierseuchenerregern unterlagen, wird durch das Tiergesundheitsgesetz abgelöst. Im Mai 2013 billigte der Bundesrat ein bereits zuvor vom Bundestag beschlossenes Tiergesundheitsgesetz, das das Tierseuchengesetz ersetzt und dessen ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Klage beim EuGH gegen die EU-Zulassung von gentechnisch veränderter Soja

Im Juni 2012 hatte die Europäische Kommission das gentechnisch veränderte Soja Inacta RR2 PRO der Firma Monsanto für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln zugelassen. Das Soja soll dabei ein Insektengift produzieren und vor allem in Brasilien angebaut und als Futter- und Lebensmittel nach ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Zuverlässigkeit von Stellen in § 6 der 41. BImSchV definiert

Grundvoraussetzung für die Zulassung einer gentechnischen Anlage ist die Zuverlässigkeit des Betreibers und des Projektleiters (§ 11 Nr. 1 GenTG). Dabei fordert das Gesetz, dass keine Tatsachen vorliegen dürfen, aus denen sich Bedenken gegen die Zuverlässigkeit des Betreibers und der für die ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Zum Begriff einer „wesentlichen Änderung“ bei gentechnischen Anlagen

Der Begriff einer wesentlichen Änderung wird in § 8 Abs. 4 GenTG zwar aufgenommen, nicht aber gesetzlich näher erläutert. Es handelt sich mithin um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der einer Ausfüllung bedarf. Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik geht davon aus, dass eine Änderung ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Das „Dreigestirn“ einer gentechnischen Anlage

Grundsätzlich geht das Gentechnikgesetz davon aus, dass für eine gentechnische Anlage ein Betreiber, ein Projektleiter und ein Beauftragter für die Biologische Sicherheit erforderlich sind. Dies würde den Betrieb einer gentechnischen Anlage für Start-Up-Unternehmen fast unmöglich machen. ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Nachweis gentechnisch veränderter Organismen im Saatgut auch ohne Untersuchung der Rückstellprobe?

In dem der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts des Landes Sachsen-Anhalt zu Grunde liegenden Fall war gegenüber einem Landwirt von der zuständigen Behörde angeordnet worden, Saatgut einer Rapssorte drei Wochen nach der Aussaat zu vernichten. Hintergrund für diese Entscheidung war, dass im ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Transport von GVO

Hintergrund der Schwierigkeiten für die Bestimmung der zulässigen Voraussetzungen für den inner- oder außerbetrieblichen Transport von GVO ist die Definition des Begriffs des Inverkehrbringens im Gentechnikgesetz. Gem. § 3 Nr. 6 GenTG versteht man unter Inverkehrbringen nämlich die Abgabe von ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Was ist eigentlich das Biosafety Clearing-House (BCH)?

Wenn GVO außerhalb der EU -/also etwa in die USA - verbracht werden sollen, so muss der GVO im Ausland beispielsweise zu Arbeiten in gentechnischen Anlagen, zu Freisetzungszwecken oder zum Inverkehrbringen zugelassen sein. Der Export darf das dort geltende Recht nicht verletzen. Dabei steht ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Abberufung eines Betriebsbeauftragten für Abfall – Was geht uns das an?

Das Landesarbeitsgericht Hamm hatte über einen Fall zu entscheiden, in dem der Kläger schriftlich, zusätzlich zu seinen vorherigen Aufgaben, zum Beauftragten für Abfall bestellt worden war. Später war der Betriebsbeauftragten für Abfall zunächst ordentlich gekündigt worden. Die Kündigung war ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Zum Notieren von Rechtsmittelfristen bei verwaltungsbehördlichen Entscheidungen

Einzelfallentscheidungen auf der Grundlage des Gentechnikgesetzes können in der Regel mit einem Rechtsmittel angegriffen werden. Aus diesem Grunde haben Zulassungsentscheidungen oder andere behördliche Anordnungen im hinteren Teil des Bescheides eine Rechtsbehelfsbelehrung. Danach können die ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Beschränkte Sachkunde von Projektleitern

Grundsätzlich muss ein Projektleiter nachweisbare Kenntnisse insbesondere in klassischer molekularer Genetik und praktische Erfahrungen im Umgang mit Mikroorganismen, Pflanzen oder Tieren und die erforderlichen Kenntnisse über Sicherheitsmaßnahmen und Arbeitsschutz bei gentechnischen Arbeiten ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Gentechnikbevollmächtigter - wer ist das?

Das Gentechnikgesetz nennt insgesamt drei Verantwortliche in gentechnischen Anlagen. Es handelt sich dabei um den Betreiber (§ 3 Nr. 7 GenTG), den Projektleiter (§ 3 Nr. 8 GenTG) und den Beauftragten für die Biologische Sicherheit (§ 3 Nr. 9 GenTSV). Wenn in der Praxis die Rede davon ist, der ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Empfehlung der Europäischen Kommission zur Entwicklung nationaler Koexistenz-Maßnahmen

Wenig bekannt ist, dass die Organe der Europäischen Union neben Richtlinien und Verordnungen auch Entscheidungen oder Empfehlungen und Stellungnahmen verabschieden können. Empfehlungen und Stellungnahmen sind rechtlich nicht verbindlich. Sie sind jedoch häufig eine EU-weit abgestimmte Grundlage ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Reichweite der Anordnungsbefugnis der Behörde bei Freisetzungen

Eigentlich erscheint der Wortlaut des § 26 Abs. 4 GenTG eindeutig. Danach kann die Behörde die Freisetzung untersagen, wenn die erforderliche Genehmigung nicht vorliegt oder ein Grund für die Rücknahme oder den Widerruf einer solchen Genehmigung gegeben ist. Ungeklärt war allerdings, ob die ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Mitteilungen von Schadensereignissen durch Projektleiter an Behörden - Pflicht, Obliegenheit oder Wahnsinn -

Zunächst ist anzumerken, dass die maßgeblichen gesetzlichen Vorgaben den Begriff des Schadensereignisses gar nicht kennen. Zudem handelt es sich hierbei wieder einmal um einen Fall, in dem geübte Praxis und gesetzliche Lage in gentechnischen Anlagen weit auseinander fallen. Damit dies nicht ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Bundesverwaltungsgericht beendet Rechtsstreit um S 3 Anlage in der Nähe zur Tierärztlichen Hochschule Hannover

Die gentechnische Anlage der Sicherheitsstufe 3 soll in einem Sondergebiet „Wissenschaft und Forschung“ zur Entwicklung von Tierimpfstoffen in unmittelbarer Nähe zur Tierärztlichen Hochschule Hannover entstehen. Gegen diesen Plan hatten Anwohner, deren Grundstücke circa 500 bis 600 m vom ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Begründung des Bundesverwaltungsgerichts zum Freisetzungsstreit liegt jetzt vor

Seit langem war in der Literatur streitig, ob ein gezieltes Ausbringen in die Umwelt nur bei einem bewussten/ und gewollten Ausbringen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) vorliegt, mithin der Landwirt Kenntnis von der GVO-Verunreinigung des Saatguts haben muss. Dieser Auffassung hat ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Zweite Runde im Streit des Liebhaberei-Imkers - dulde und liquidiere -

Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) Honig des Liebhaberei-Imkers für zulassungspflichtig erklärt hatte, wollte dieser im Verfahren weit gehend festgestellt haben, dass die Behörden im Umkreis von 3 km zu seiner Imkerei geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen müssen und die Einhaltung dieser ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Zur Rechtmäßigkeit behördlicher Bescheide im Anzeige- und Anmeldeverfahren

Im vom Verwaltungsgericht zu entscheidenden Fall hatte der Betreiber – eine Universität – eine weitere gentechnische Arbeit der Sicherheitsstufe 2 angemeldet, bei der replikationsdefekte amphotrophe Retroviren eingesetzt worden sind. Mit Ablauf der gesetzlichen Frist war die Legalisierung der ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Freisetzung auch bei Unkenntnis der gentechnischen Veränderung des Organismus – das Problem des verunreinigten Saatguts -

Im zu entscheidenden Fall hatten Landwirte auf ihren Feldern Raps ausgebracht. Eine vom Erzeuger veranlasste Untersuchung des Saatguts hatte keine Verunreinigung mit GVO ergeben. Bei einer amtlichen Untersuchung waren später dann gleichwohl geringe Spuren gentechnisch veränderter Rapssamen ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Koexistenzregelung auf dem Prüfstand

Nachdem die Imker- und Umweltverbände in der Folge des Gen-Honig-Urteils des EuGH gesetzgeberischen Schutz der Imkereien durch Sicherheitsabstände zu Bienenstöcken von mindestens 10 km und die Erweiterung des Gentechnik-Standortregisters um Standorte von Bienenstöcken gefordert hatten, hat die ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Meinungsfreiheit - Schmähkritik oder sachliche Auseinandersetzung

Das Bundesverfassungsgericht hatte über den Inhalt einer Broschüre zu befinden, in der ein Gentechnikgegner die Geschäftsführer von Firmen der grünen Gentechnik und einen Abgeordneten des Landtages angegriffen hatte. Die Angegriffenen hatten die Verletzung ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Zuständigkeitsverordnung Umweltschutz – ZustVU NRW

Wer sich durch den Dschungel der Behördenzuständigkeiten bei den Landesbehörden begeben will, für den bietet die LAG-Gentechnik.de-Seite eine wichtige Hilfe. Dort können im linken Block unter Dokumente nach Bundesländern geordnet Informationen über die Zuständigkeiten abgerufen werden. Für ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Einhaltung von Schutzvorschriften durch den Projektleiter

§ 14 Abs. 1 Nr. 8 GenTSV sieht vor, dass der Projektleiter verantwortlich dafür ist, dem Betreiber unverzüglich jedes Vorkommnis anzuzeigen, das nicht dem erwarteten Verlauf der gentechnischen Arbeit oder der Freisetzung entspricht und bei dem der Verdacht einer Gefährdung der in § 1 Nr. 1 GenTG ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Aufzeichnungen und Formblatt Z

Wer sich mit der Frage beschäftigt, wie und in welcher Form gentechnische Arbeiten aufzuzeichnen sind, gerät schnell ins Staunen, wenn er den Begriff in eine Suchmaschine eingibt. Es werden nahezu von allen Forschungseinrichtungen, aber auch von den Bezirksregierungen oder Regierungspräsidien ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Gentechnische Arbeiten

Eine gentechnische Arbeit umfasst nach der gesetzlichen Definition -/die Erzeugung gentechnisch veränderter Organismen sowie -/die Vermehrung, Lagerung, Zerstörung oder Entsorgung sowie den innerbetrieblichen Transport gentechnisch veränderter Organismen (§ 3 Nr. 2 GenTG) Problematisch ist der ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Einhaltung von Schutzvorschriften durch den Projektleiter

§ 14 Abs. 1 Nr. 2a GenTSV regelt die Frage, wann nach dem Schreiben einer Anzeige, einer Anmeldung oder einer Genehmigung tatsächlich mit den Arbeiten begonnen werden darf. Dies ist nicht ganz unwichtig, sollen die eigenen Arbeiten legal stattfinden. Wörtlich heißt es dort: Der Projektleiter ist ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Einhaltung von Schutzvorschriften durch den Projektleiter

Der Projektleiter (PL) ist nach der Gentechnik-Sicherheitsverordnung (GenTSV) ausdrücklich verantwortlich für die Umsetzung von behördlichen Auflagen und Anordnungen (§ 14 Abs. 1 Nr. 3 GenTSV). Behördliche Auflagen befinden sich in der Regel in den Zulassungsbescheiden. Sie müssen nicht ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Verantwortung für Aufzeichnungspflichten im Genlabor

Das Führen von Aufzeichnungen über die Durchführung von gentechnischen Arbeiten und Freisetzungen zählt zu den Grundpflichten des § 6 Abs. 3 GenTG. Die Pflicht zur Aufzeichnung gehört aber nicht zu den originären Pflichten des Projektleiters. Sie ist nicht in den Verantwortungsbereich des § 14 ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Pflichten des Projektleiters

Die Pflichten des Projektleiters sind zunächst einmal sehr abstrakt in § 14 GenTSV aufgeführt. Danach führt der Projektleiter die unmittelbare Planung, Leitung oder Beaufsichtigung der gentechnischen Arbeit oder der Freisetzung durch. Ausdrücklich verantwortlich ist er 1./für die Beachtung der ...
 

Dienstag, 26.09.2017

EuGH entscheidet: Gen-Honig als Lebensmittel zulassungspflichtig

Liebhaberimkereien hatten in ihrem Honig bis zu 4,1% Genmais-Pollen und DNA/ nachwiesen und deshalb beim Verwaltungsgericht Augsburg beantragt festzustellen, dass die betroffenen Imkereiprodukte durch das Vorhandensein der Pollen der Maissorte MON810 nicht mehr verkehrs- oder gebrauchsfähig ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Straf- und bußgeldrechtliche Folgen aus dem EuGH-Urteil

Im Hinblick auf die Folgen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs ist allgemeine Meinung, dass diese noch nicht vollumfänglich abzusehen sind. Gerufen wird nach dem Gesetzgeber, in Betracht gezogen werden Schadensersatzansprüche, thematisiert werden aber auch mögliche Sanktionen in Form von ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Änderungen des Embryonenschutzgesetzes wegen der PID im Parlament beschlossen

Nach Auffassung von Professor Dr. Monika Frommel, Direktorin des Instituts für Sanktionenrecht und Kriminologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die das günstige Urteil für den Fortpflanzungsmediziner erstritten hatte (AGCT-Gentechnik-report7-8/2010), sind alle vorgelegten Entwürfe ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes liegt vor

Gemäß der Vereinbarung im Koalitionsvertrag sollte eine gesetzliche Regelung erarbeitet werden, die es den Bundesländern ermöglichen sollte, eigenständig die Abstände zwischen GVO-Feldern und solchen mit konventionellem oder ökologischem Anbau zu bestimmen. Eine solche Regelung ist mit dem ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Verstöße gegen Sauberkeit und Ordnung im Labor kraft Gesetzes nicht bußgeldbewehrt

Der Projektleiter ist zwar grundsätzlich nach § 14 GenTSV für die Beachtung der Schutzvorschrift des § 9 GenTSV verantwortlich. Zu seinen Pflichten zählt damit auch die Einhaltung der guten Laborpraxis in den Laboren. Soweit hier allerdings Mängel in der Sauberkeit und Ordnung in der Praxis ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Prüfung der Bescheide durch den Projektleiter

Da der Projektleiter letztlich nach § 14 Abs. 1 Nr. 2a und 3 GenTSV für die Einhaltung der Fristen und für die Umsetzung der behördlichen Auflagen und Anordnungen verantwortlich ist, muss er die sich aus den Genehmigungen und den anderen behördlichen Bescheiden ergebenden Pflichten persönlich ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Freisetzung nur bei Kenntnis von GVO

In der Praxis kommt es gelegentlich vor, dass Saatgut von Landwirten auf Flächen aufgebracht werden und dieses Saatgut mit gentechnisch veränderten Organismen verunreinigt ist. Hier stellt sich immer die Frage, ob es sich dabei um eine Freisetzung im Sinne des § 14 Abs. 1 GenTG handelt, die ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Zur Vereinbarkeit von Wohnbebauung und gentechnischer Forschungsanstalt

Das OVG Lüneburg hatte im Rahmen einer Normenkontrolle darüber zu entscheiden, ob es planungsrechtlich zulässig ist, wenn eine Gemeinde im Wege eines Sondergebiets ein Forschungs- und Produktionszentrum für Tierimpfstoffe an vorhandene Wohnbebauung heran plant (AZ: 1 KN 28/10). Im Verfahren ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Ab- und Aufstufung von gentechnischen Arbeiten in der neuen Organismenliste

Die vom BVL nach Anhörung der ZKBS veröffentlichte Organismenliste – die AGCT berichtete darüber im AGCT-Gentechnik.report 2/2011 vom 28.02.2011 - stellt die Praxis für einige gentechnische Arbeiten vor erhebliche Probleme. Dies immer dann, wenn die Arbeit bislang nach der Organismenliste einer ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Bundesverfassungsgericht nimmt auch zur Gesetzgebungskompetenz des Bundes zum Gentechnikrecht Stellung

Anlässlich der Entscheidung über den Normenkontrollantrag des Landes Sachsen-Anhalt hat das Bundesverfassungsgericht auch zur Gesetzgebungskompetenz des Bundes zum Gentechnikrecht gem. Art. 74 Abs. 1 Nr. 26 2. Alt. GG Stellung genommen. Das Bundesverfassungsgericht hat ausgeführt, die ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Gentechnikgesetz und EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz erneut geändert

Das Gentechnikgesetz war bislang letztmals am 29.07.2009 geändert worden. Das Gesetz zur Durchführung der Verordnung in der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet der Gentechnik und über die Kennzeichnung ohne Anwendung gentechnischer Verfahren hergestellter Lebensmittel ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Abgrenzung zwischen Gentechnikgesetz und Naturschutzgesetz unklar

Während das Gentechnikgesetz davon aus geht, dass Zulassungen auch für Freisetzungen und für das Inverkehrbringen von Produkten, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten oder aus solchen bestehen, im Gentechnikgesetz abschließend geregelt sind, ist dies aufgrund einer Vorschrift im ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Voraussetzungen für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen

Pflanzen dürfen in Deutschland als Saatgut nur dann angebaut werden, wenn sie zwei Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Sie bedürfen einer Genehmigung zum Inverkehrbringen, die den Vorgaben der Freisetzungsrichtlinie der EU entspricht. Zu diesem Zweck wird in der Regel eine ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Bundesverfassungsgericht weist Normenkontrollantrag des Landes Sachsen-Anhalt zurück

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hatte 2005 im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens das Bundesverfassungsgericht angerufen. Es hatte das Gentechnikgesetz als verfassungswidrig gerügt und dabei unter anderem die verschuldensunabhängige Haftung von Landwirten (§ 36a GenTG) als Sonderhaftung ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Bundesverfassungsgericht verneint geschäftsschädigende Wirkung des Begriffs „Gen-Milch“

Ein Molkereikonzern hatte auf Unterlassen geschäftsschädigender Äußerungen gegen einen Verein, der sich der Aufklärung der Verbraucher über seiner Ansicht nach bestehende Risiken von Produkten verschrieben hat, geklagt. Der Verein hatte in Publikationen und öffentlichen Aktionen die Produkte des ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Präimplantationsdiagnostik - Gentest an Embryonen im Einzelfall zulässig

Im Einzelfall können umstrittene Gentests an Embryonen nach der Rechtsprechung des 5. Strafsenats des Bundesgerichtshofs als nicht strafbar angesehen werden. Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Ein Berliner Arzt hatte bei drei erblich vorbelasteten Paaren Gentests an Embryonen ...
 

Dienstag, 26.09.2017

Einheitliches Handeln der Länder gegen Verunreinigungen von Maissaatgut beabsichtigt

Die Bundesländern, in denen das Maissaatgut mit Spuren gentechnisch veränderter Organismen über Händler ausgebracht worden ist, haben ein einheitliches Vorgehen verabredet. Es handelt sich dabei um Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz. ...
 

Montag, 25.09.2017

Verfassungsgericht verhandelte über Antrag Sachsen-Anhalts gegen das Gentechnikgesetz

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hatte 2005 im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens das Bundesverfassungsgericht angerufen. Es hat das Gentechnikgesetz als verfassungswidrig gerügt und dabei unter anderem die verschuldensunabhängige Haftung von Landwirten  (§ 36a GenTG) als Sonderhaftung ...
 

Montag, 25.09.2017

Verwendung von aus gentechnisch veränderten Pflanzen gewonnenem Biokraftstoff

Die Europäische Kommission hat jetzt Klage gegen Zypern vor dem Europäischen Gerichtshof erhoben, weil Zypern die Verwendung von Biokraftstoffen, die aus gentechnisch veränderten Pflanzen gewonnen wurden, verboten hat (Rechtssache C-190/09 (ABl. C 180, S. 33 ff.)). Die Europäische Kommission ...
 

Montag, 25.09.2017

Monitoring nach § 16 c GenTG als Frühwarnsystem

§ 16c GenTG regelt, dass derjenige, der als Betreiber Produkte, die aus gentechnisch veränderten Organismen bestehen oder solche enthalten, in Verkehr bringt, diese auch danach nach Maßnahme der Genehmigung zu beobachten hat, um mögliche Auswirkungen auf geschützte Rechtsgüter zu ermitteln. ...
 

Montag, 25.09.2017

Pflichten des Projektleiters im Rahmen der Gentechnik-Anhörungsverordnung?

Die Gentechnik-Anhörungsverordnung sieht weder für den Projektleiter noch für den Beauftragten für die Biologische Sicherheit oder den Betreiber Pflichten vor. Dies erklärt sich dadurch, dass sie sich vornehmlich an die Genehmigungsbehörden richtet. Diese haben vor der Entscheidung über die ...
 

Montag, 25.09.2017

Anbau gentechnisch veränderter Organismen außerhalb von Naturschutzgebieten

Im Ergebnis hat das OVG Sachsen (1 BS 247/07) die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen in der Nähe, aber außerhalb von Naturschutzgebieten zugelassen. Es ist der Auffassung, durch eine Naturschutzgebietsverordnung könnten auch Handlungen außerhalb des Naturschutzgebietes verboten ...
 

Montag, 25.09.2017

Pflichten des Projektleiters im Rahmen der Gentechnik-Notfallverordnung?

Die Gentechnik-Notfallverordnung sieht unmittelbar für den Projektleiter keine Pflichten vor. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da sie sich vornehmlich an die zuständige Behörde richtet. Diese hat vor Beginn einer gentechnischen Arbeit der Sicherheitsstufe 3 oder 4 auf der Grundlage der vom ...
 

Montag, 25.09.2017

Verantwortung des Projektleiters und des Beauftragten für die Biologische Sicherheit

Der Gesetzgeber hat die Aufgabenbereiche für den Projektleiter und den Beauftragten für die Biologische Sicherheit im Gentechnikgesetz und in der Gentechnik-Sicherheitsverordnung unterschiedlich geregelt. Dabei ist der Projektleiter eine Person, die im Rahmen ihrer beruflichen Obliegenheiten die ...
 

Montag, 25.09.2017

Rechtsqualität eines behördlichen Bescheides im Rahmen des Anzeige- oder Anmeldeverfahrens

Nach Einführung der neuen Zulassungsverfahren durch Anzeige oder Anmeldung werden häufig von der Behörde neben der Eingangsbestätigung auch Bescheide versandt. Diese tragen zum Teil die Bezeichnung „Bescheid“, „Genehmigung“, „Zustimmung“ oder ähnliche Überschriften. Teilweise sind sie mit einer ...
 

Montag, 25.09.2017

Akteneinsicht beim unbeabsichtigten Aufbringen von GVO-verunreinigtem Saatgut

Im konkreten Fall hatten mehrere Landwirte unbeabsichtigt gentechnisch verunreinigten Raps angebaut. Bei Probenahmen durch die Überwachungsbehörde war eine GVO-Verunreinigung mit einem nicht zugelassenen GVO festgestellt worden. Die Landwirte wurden daraufhin von der Überwachungsbehörde ...
 

Montag, 25.09.2017

Aufzeichnungspflicht bei S 1 Anlagen und Arbeiten

Immer wieder taucht im Rahmen der Fortbildungsveranstaltungen die Frage auf, ob auch gentechnische Arbeiten der Sicherheitsstufe 1 den Aufzeichnungspflichten nach der Gentechnik-Aufzeichnungverordnung unterliegen. Hintergrund ist, dass der Gesetzgeber Anlagen und Arbeiten der Sicherheitsstufe 1 ...
 

Montag, 25.09.2017

Beauftragter für die Biologische Sicherheit extern buchbar

Unternehmen die gentechnisch arbeiten, müssen wie jede Forschergruppe, neben einem Projektleiter für die gentechnischen Arbeiten in gentechnischen Anlagen, auch einen Beauftragten für die Biologische Sicherheit (BBS) benennen. Oftmals stellt das besonders für „start up“ Unternehmen, die sich ...
 

Montag, 25.09.2017

Ist-, Soll- und Muss-Bestimmungen in der Gentechnik-Sicherheitsverordnung

In der Gentechnik-Sicherheitsverordnung werden im Anhang III, der die Sicherheitsmaßnahmen für Labor- und Produktionsbereiche festgelegt, Vorgaben für die Ausstattung des Genlabors in den unterschiedlichen Sicherheitsstufen gemacht. So ist etwa für Labore der  Sicherheitsstufe 1 festgelegt, dass ...
 

Montag, 25.09.2017

Aneignungsrecht eines Jägers nicht durch das Gentechnikgesetz geschützt

Im vom Verwaltungsgericht Braunschweig zu entscheidenden Fall ging es um die Frage, ob das Aneignungsrecht eines Jägers Schutzgut des § 1 Nr. 1 GenTG ist. Der Kläger war Landwirt und Waldbesitzer. Seine Waldfläche war weniger als 1 km vom Versuchsfeld entfernt, auf dem gentechnisch veränderter ...
 

Montag, 25.09.2017

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof legt Europäischem Gerichtshof Imkerverfahren vor

Seit einiger Zeit streiten die Gerichte darüber, ob Pollen im Honig allein deshalb keine gentechnisch veränderten Organismen mehr sind, weil es sich bei den Maispollen nicht mehr um funktionsfähige lebende Organismen handelt. Zum Teil haben die Gerichte die Auffassung vertreten, es komme auf die ...
 

Montag, 25.09.2017

Haftung des Saatgutherstellers gegenüber dem anbauenden Landwirt wegen der Erkrankung von Milchkühen durch gentechnisch veränderten Mais

Das Oberlandesgericht Frankfurt hatte in einem jetzt bekannt gewordenen Fall über Schadensersatzansprüche eines Landwirtes gegen einen Agrarkonzern wegen der Erkrankung seiner Milchkühe durch gentechnisch verändeter Mais (Bt-Mais 176) zu entscheiden.
 

Montag, 25.09.2017

Projektleiter als Adressat eines Bußgeldbescheides

Im konkreten Fall war im Genehmigungsbescheid mit einer vollziehbaren Auflage für eine gentechnische Arbeit angeordnet worden, dass die allgemeine Betriebsanweisung um Angaben zur Gefahrstoffverordnung ergänzt werden sollte und die Beschäftigten vor Aufnahme ihrer Tätigkeit anhand dieser ...
 

Montag, 25.09.2017

Keine Akteneinsicht in geheimhaltungsbedürftige Freisetzungsergebnisse

Über einen solchen Fall hatte jetzt das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster (OVG NW, Beschl. v. 02.01.2009 – 13a F 31/07 –) zu entscheiden. Ein Betreiber hatte eine Genehmigung für die Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen an zwei Standorten beantragt und ...
 

Montag, 25.09.2017

Kein Ende im Streit um die Risikobewertung von Mais der Sorte MON 810

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hatte im April 2009 das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit angewiesen, das Ruhen des Verfahrens nach § 20 Abs. 2 GenTG anzuordnen und so den Anbau von Mais der Sorte MON 810 auszusetzen. Das ...
 

Montag, 25.09.2017

Wenn GVO zu Gefahrgut auf der Straße werden

Der Transport von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) macht viele  Kooperationen mit nationalen oder internationalen Forschergruppen erst möglich. Grundsätzlich werden dabei 2 Transportwege unterschieden. Da ist zunächst der innerbetriebliche Transport von GVO, der nach dem ...
 

Montag, 25.09.2017

Freisetzung von gentechnisch veränderten Zuckerrüben rechtmäßig trotz Imageschäden und Gewinneinbußen bei Nachbarn

Das Verwaltungsgericht Braunschweig (VG Braunschweig, Beschl. v. 23.04.2009 - 2 A 224/09) hat die Klage eines benachbarten Landwirtes gegen Freisetzungsgenehmigungen abgewiesen, mit der dieser allgemeine Bedenken gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen, Imageschäden für die ...
 

Montag, 25.09.2017

Befristete Untersagung des Anbaus von Mais der Sorte MON 810

Im Eilverfahren hat das Verwaltungsgericht Braunschweig (VG Braunschweig, Beschl. v. 04.05.2009 - 2 B 111/09) entschieden, dass sich das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die fachliche Beurteilung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und ...
 

Dienstag, 16.05.2017

Bußgeldbescheid gegen Institutsleiter aufgehoben

- Keine allgemeine Pflicht eines Institutsleiters zur Weiterleitung von Zulassungsanträgen an die Behörde -

Das Amtsgericht Düsseldorf hat in einem Bußgeldverfahren den Bußgeldbescheid gegen einen Institutsleiter, der nicht Projektleiter gewesen ist, aufgehoben. Bußgelder im Bereich gentechnischer Anlagen kommen seit den Verfahrenserleichterungen im Jahre 2008 vermehrt vor. Gleichwohl prüfen ...
 

Dienstag, 16.05.2017

Bußgeldbescheid für illegalen Weiterbetrieb einer Anlage gegen Betreiber aufgehoben

- Keine Pflicht zur Nachkontrolle einer abgemeldeten Anlage für Betreiber -

Der ehemalige Betreiber einer gentechnischen Anlage an der Universität war für den Zeitraum seiner Tätigkeit als Dekan mit einem Bußgeld belegt worden. Dem lag folgender Sachverhalt zugrunde:  Die Universität hatte bis März 2009 eine gentechnische Anlage der Sicherheitsstufe  1 mit Tieren ...
 

Samstag, 26.04.2008

Novellierung des Gentechnikrechts 2008

- Gesetzliche Regelungen zum 05.04.2008 zum Teil neu in Kraft getreten -

Der Gesetzgeber hat das bestehende Gentechnikrecht zum 05. April 2008 geändert. Ziel der Änderungen ist es gewesen, das Gentechnikrecht so auszugestalten, dass Forschung und Anwendung der Gentechnik in Deutschland befördert werden. Dabei sollte allerdings der Schutz von Mensch und Umwelt dem ...
 

Samstag, 26.04.2008

Bestimmungen zum Freisetzen und Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) im Gentechnikrecht

- Gentechnikrecht in der Landwirtschaft -


Für die Landwirtschaft von besonderem Interesse sind die Vorschriften diejenigen Vorschriften, die das Freisetzen und das Inverkehrbringen gentechnisch veränderter Organismen regeln.